Schadstoffmessung und Wohngifte

Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Schadstoffmessungen von Frankfurt bis Köln

In Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Labor für Umweltanalytik bin ich Ihr unabhängiger und kompetenter Partner im Bereich der Probennahme bei Verdacht auf vorhandene Wohnraum-Gifte.

Stoffe, wie Formaldehyd, TVOC, Weichmacher, Holzschutzmittel, PCB oder Asbest können die Gesundheit stark beeinträchtigen. Die Symptome können anfangs nicht zu definieren sein, ist die Person jedoch länger den krankmachenden Substanzen ausgesetzt, können folgenschwere Gesundheitsschäden auftreten.

Trockene Schleimhäute, Nasenlaufen und Augentränen, Juckreiz, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder eine Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit können die Folge sein. Aber auch Schlafstörungen, Allergien und eine erhöhte Infektionsanfälligkeit können auf Wohnraumgifte zurückgeführt werden.
Im Anschluss finden Sie einen kleinen Auszug von Innenraumschadstoffen. weitere Informationen

Auszug aus meinen Leistungen

Formaldehyd ist ein häufiges Wohngift in modernen Wohnräumen. Vor allem Kunstharze in Holzwerkstoffen, wie z.B. Leimhölzer, Spanplatten in Schränken und Verkleidungen tragen zu einer dauerhaften Raumluftbelastung bei. Erhöhte Formaldeyhd-Gehalte der Raumluft können zu Atemwegs- und Schleimhautreizungen und Allergien führen.

Nach der Probennahme erfolgt eine professionelle Laboranalyse mit moderner Kapillargaschromatographie (nach VDI-Richtlinie) auf häufig vorkommende Lösungsmittel und ähnliche leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe (VOC):

- Klassische Lösemittel: Alkane, Cycloalkane, Isoalkane, Aromaten (Benzol, Toluol, Xylole, Styrol usw.) u. a.

- Ähnliche VOC und Hilfsstoffe in wassermischbaren Produkten: Terpene, höhere Aldehyde (Hexanal als Leitsubstanz), Ester, Alkohole, Ketone, Glykole u. a.

Bestimmung der Gesamtkonzentration an flüchtigen organischen Verbindungen (TVOC), Bewertung nach dem TVOC-Schema des Umweltbundesamts und ggf. qualitative Beurteilung der auffälligen VOC und möglicher Quellen/Ursachen.

Gesundheitsschädliche Holzschutzmittel bzw. Chlorpestizide wurden als Langzeitgifte (Insektizide, Fungizide) in Holzschutzlasuren und anderen Anwendungen eingesetzt. Auch Altlasten wie die bekannten PCB´s oder DDT sind noch ein aktuelles Problem. Die wichtigsten, inzwischen wohl jedem umweltbewussten Verbraucher bekannten Holzschutzmittelwirkstoffe Pentachlorphenol (PCP) und Lindan sind zwar in neueren Holzschutz-Präparaten kaum noch enthalten, die damit behandelten Holzbalken oder Verkleidungen sind jedoch noch in großer Zahl in Wohnungen und Möbeln vorhanden und geben auch nach Jahrzehnten noch diese Langzeitgifte in Spuren an die Raumluft ab. Unbemerkt, da farb- und geruchlos, können Schädigungen des Nervensystems (z. B. Gedächnisverlust) und der Organe (Gelenkschmerzen) bis hin zu Krebs die Folge sein.

Phthalate werden spröden Materialien wie z.B. Kunststoffen (v. a. PVC), Lacken, Beschichtungen etc. zugesetzt um sie weicher bzw. elastisch zu machen. Rund eine Million Tonnen werden jährlich in Westeuropa produziert.
Phthalate sind aber im Material nicht chemisch fest gebunden. Sie dünsten langsam aus Produkten aus oder verteilen sich durch Abrieb von Partikeln. Durch Ablagerung auf kühlen Raumoberflächen können sie auch zu Schwarzstaubablagerungen bzw. „Fogging“ beitragen.

Durch die vielen, verbrauchernahen Anwendungen, zum Beispiel in modernen Bodenbelägen, Farben, Lacken, Tapeten (z.B. Vinyltapeten), Möbeln (Beschichtungen, Kunstleder etc.), Folien, Dichtstoffen, Kabeln etc. ist der Mensch einer ständigen Belastung durch Phthalate ausgesetzt. Wir nehmen Weichmacher vor allem über die Luft und die Nahrung auf. Die EU-Kommission stufte die häufigen Phthalate DEHP, DBP und BBP als fortpflanzungsgefährdend ein. In kleinen Mengen aufgenommen, wurden hormonelle Wirkungen beobachtet, die auch zu Diabetes und Übergewicht führen können.


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Jan Unkelbach
Sachverständiger für Gebäudediagnostik

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